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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich bestätigt der bischöflichen Kirche von Chur auf Intervention der Königin Kunigunde und auf Bitten des Bischofs Ulrich von Chur, der ihm Urkunden der drei Ottonen über Schenkung und Bestätigung des Hofes Zizers (Kr. V Dörfer, Kt. Graubünden) vorgelegt hat, die Verfügungen seiner Vorgänger, er nimmt die Stadt und die Grafschaft Chur mit allen dem Bistum zustehenden Gerechtsamen, ferner das Tal Bergell mit der Burg (Castelmur/Müraia, Gem. Bondo, Kr. Bregaglia) und der Zehentkirche (Pfarrkirche St. Maria zu Porta, ob Promontogno, Gem. Bondo) in seinen Schutz und bestätigt die Immunität sowie die freie Vogtwahl. – Eberhardus canc. vice Uuilligisi archicap.; Wiederholung von DO. III. 48, geschrieben von ED; M.; SI. 2; „Si piis sacerdotum.”

Überlieferung/Literatur

Chur Bischöfliches Archiv (A).

Mohr, CD. Raet. 1, 106 no. 74 aus A zu 1005; MG. DD. 3, 139 no. 114 aus Kollation Jaffés mit A im bischöflichen Archiv Chur; Meyer-Marthaler-F. Perret, Bündner UB. 1, 127 no. 156 aus A.

Hidber 1208; Stumpf 1423; Huter, Tiroler UB. I/1, 27 no. 44.

Kommentar

Der von Meyer-Marthaler – F. Perret l. c. gebotene Druck nach dem wiedergefundenen Original zeigt im Vergleich zu Bresslaus Edition von DH. II. 114 nur orthographische Varianten; zur Datierung vgl. NA. 20 (1895) 167. – Vgl. die Bemerkungen bei B.-Uhlirz, Regg. Ottos III. no. 1007.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1614, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1006-05-28_1_0_2_4_1_282_1614
(Abgerufen am 19.10.2017).