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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Synode zur Beilegung des Gandersheimer Streites. König Heinrich kann den Erzbischof Willigis von Mainz dazu bewegen, sich dem Schiedsspruche der Synode, der zugunsten des Bischofs von Hildesheim ausgefallen war, zu unterwerfen. Darauf wird die bereits mehrmals vereitelte Weihe der Gandersheimer Klosterkirche für den 5. Jänner 1007 festgesetzt (vgl. Reg. 1627, 1627 a).

Überlieferung/Literatur

Thangmar, Vita Bernwardi cap. 43 (SS. 4, 777); Vita Godehardi prior cap. 24, posterior cap. 17 (SS. 11, 185, 205); DH. II. 255 (Reg. 1771) setzt die Weihe irrtümlich zum 13. Jänner 1007.

Kommentar

Der König hat noch am 1. Jänner 1007 in Pöhlde geurkundet; vgl. Regg. 1625, 1626. – Zum Gandersheimer Streit vgl. Jbb. Heinrichs II. 2, 1; Hauck, Kirchengeschichte 3, 416; Boye ZRG. kan. Abt. 18 (1929) 211 ff.; ders. NA.48 (1930) 72; Holtzmann, Kaiserzeit 436 f.; M. Uhlirz, Jbb. Ottos III. 347; vgl. Reg. 2029 c.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1624b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1006-01-25_1_0_2_4_1_298_1624b
(Abgerufen am 26.04.2017).