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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Beginn des ersten Italienzuges. Heinrich, der von Regensburg (vgl. Reg. 1559 a) hierhergekommen war, wurde von Bischof Siegfried von Augsburg feierlich empfangen und verbrachte zwei Nächte in der Stadt. Er entläßt die Königin unter dem Schutze des Erzbischofs Tagino von Magdeburg nach Sachsen und bricht mit dem Heer, das sich wohl auf dem Lechfelde gesammelt hatte, nach Italien auf; die Sachsen nahmen nach Adalbold l. c. an dieser Heerfahrt, wohl wegen der Spannungen mit Polen, nicht teil, sicher aber die Bayern.

Überlieferung/Literatur

Thietmar VI, 3 (3); Adalbold cap. 32 (SS. 4, 691).

Kommentar

Der Abmarsch des Heeres muß in die letzten Tage des März fallen: Der König, der am 21. März noch in Regensburg Hof tag hielt. konnte die ca. 120 km nach Augsburg bei einer täglichen Reisegeschwindigkeit von 25–30 km (vgl. Rieckenberg in AUF. 17, 1942, 40) in vier bis fünf Tagen bewältigen. Dazu kommt noch der Augsburger Aufenthalt, so daß der Aufbruch nach Italien etwa am 27./28. März erfolgt sein könnte. Für dieses Datum spricht auch noch, daß der König mit seinen Truppen die Strecke von 340 km bis Trient, wo er am 9. April nachweisbar ist (vgl. Reg. 1559 d), in ca. zwei Wochen zurücklegen konnte. – Vgl. Jbb. Heinrichs II. 1, 301.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1559b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1004-03-00_1_0_2_4_1_181_1559b
(Abgerufen am 06.12.2016).