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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Zusammenbruch des Aufstandes des Markgrafen Heinrich von Schweinfurt. König Heinrich kommt nach Kronach (an der Vogtländischen Rodach, nördl. v. Kulmbach) und findet die dortige Burg bereits zerstört vor. – Sobald nämlich für den Markgrafen die Sache verloren gewesen war, hatte dieser den mit Hilfstruppen zu ihm gestoßenen Siegfried (Sohn des sächs. Grafen Siegfried von Northeim) entlassen, er setzte seine Burg Kronach in Brand und floh mit seinen Anhängern, darunter des Königs Bruder Bruno, nach Böhmen zu Herzog Boleslaw. König Heinrich läßt durch Bischof Heinrich von Würzburg und Abt Erkanbald von Fulda die Burg Schweinfurt zerstören, er selbst verwüstet die übrigen Besitzungen des Markgrafen, verteilt sie als Lehen und zieht schließlich nach Bamberg.

Überlieferung/Literatur

Thietmar V, 38 (23).

Kommentar

Vgl. Jbb. Heinrichs II. 1, 296 f.; Holtzmann, Kaiserzeit 404 und Reg. 1555 b.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1547e, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1003-08-00_5_0_2_4_1_152_1547e
(Abgerufen am 21.09.2017).