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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,4

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Heinrich erneuert dem Bistum Utrecht auf Bitten des Bischofs Ansfried die Verleihung der gesamten öffentlichen Gewalt mit Zoll, Münze, Bann und ausschließlichem Handel mit Bier in Bommel (Niederlande, Prov. Geldern) in der Grafschaft des Grafen Unroch im Gau Testerbant sowie das Lehen des Poppo, des Sohnes des Weiger, in dieser Grafschaft und in Arkel (südl. Niederlande, bei Dordrecht). – Egilbertus canc. vice Willegisi archiepisc.; wörtliche Wiederholung von DO. III. 312; „Si locis divino.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Liber donat. aus dem Ende des 12. Jh. f. 24 im Rijksarchief Utrecht.

Cronycke van Hollandt (Divisie-kroniek) CXV' Extr. in niederländischer Übersetzung mit MI ind. II; MG. DD. 3, 17 no. 15; Muller-Bouman, OB. van het sticht Utrecht 1, 149 no. 154.

Böhmer 903; Stumpf 1320; Brom 147.

Kommentar

Nach Bresslaus Vorbemerkung zu DH. II. 15 wurde aus der Vorurkunde DO. III. 312 die dem Kanzleibrauch nicht entsprechende Devotionsformel (superna favente clementia) und die Intervention des bereits 999 verstorbenen Bischofs Franko von Worms übernommen; vgl. dazu Jbb. Heinrichs II. 1, 228 Anm. 4 und Ficker, Beiträge 1, 318. – Zur Sache vgl. die bei B.-Uhlirz, Regg. Ottos III. no. 1308 angeführte Literatur.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,4 n. 1504, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1002-09-03_2_0_2_4_1_83_1504
(Abgerufen am 24.05.2017).