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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto gewährt dem von Frederuna, der Tochter des Grafen Altmann, in Steterburg gegründeten Nonnenkloster einen Schutzbrief.

Überlieferung/Literatur

Nach Breßlau i. d. Vorbemerkungen zu DH. II. 126, S. 151 ff. Im J. 1007 war ein D „de tradicione commendacione tuicione pauperrime abbatiuncule Stederburg” noch vorhanden. UB. Hildesh. I. 52, Nr. 60. (Verzeichnis der zur Zeit Bisch. Bernwards v. Hildesheim verliehenen Privilegien.) Dieses DO. III. wurde bei der Abfassung von DH. II. nicht benützt.

Kommentar

Steterburg = n. Wolfenbüttel. ‒ Die Gründerin dürfte mit der in DO. III. 244 (Reg. 1226) vom 18. Mai 997 genannten „comitissa Frederuna”, die mit der Prinzessin Sophie zugunsten des Klosters Nienburg interveniert, identisch sein. Sie wird in DH. II. 126 als „matrona domina filia Altmannis comitis” angeführt. Dieser Graf Altmann dürfte ein Vasall des Grafen Bruno von Werl gewesen sein, eines Anhängers des Mainzer Erzbischofs und Gegners Bischof Bernwards von Hildesheim. Sein gleichnamiger Sohn hat einen Gefolgsmann des Bischofs in dessen Gegenwart getötet. Vgl. Thietmar VIII c. 12 S. 144f.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1450, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1002-01-00_15_0_2_3_0_1327_1450
(Abgerufen am 24.01.2017).