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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Rückkehr des Kaisers. Regelung der Nachfolge für den anscheinend schwer erkrankten Erzbischof Leo von Ravenna. Der Kaiser bestimmt dafür den Kardinallegaten Friedrich.

Überlieferung/Literatur

Vgl. Reg. 1422 d, 1426 f. ‒ Petri Damiani opusc. XIX. De abdicatione (episcopatus, Migne, Patrol. lat., 145 S. 442. ... ut paralysis eius (sc. Leonis) ora constrinxit, cathedram sprevit.

Kommentar

Leo dürfte schon im Frühjahr schwer erkrankt gewesen sein; an der großen Gerichtssitzung am 4. April in Ravenna (Reg. 1407) hatte er nicht mehr teilgenommen. Der Kaiser hat jedenfalls jetzt die Vorbereitungen für eine Neubesetzung des Erzbistums getroffen. Friedrich gehörte zu den nächsten Freunden Ottos und war ein Deutscher sächsischer Herkunft. Vgl. Reg. 1396 e.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1422e, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1001-09-00_1_0_2_3_0_1268_1422e
(Abgerufen am 23.07.2017).