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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Tod des Bischofs Alawich von Straßburg; sein Nachfolger wird Werner, der sich im Dienst des Kaisers ausgezeichnet hat.

Überlieferung/Literatur

Ann. Argent. SS. 17, 87: obiit Altwicus Argentinensis episcopus cui Wernharius successit; Ann. necrol. Fuld. SS. 13, 208: Ob. Alewih episcopus; Kal. necrol. Weißenb. Böhmer FF. IV. 310: III. non. Febr. Alewigus epis. Argentin. 1001; Wentzcke, Regg. Straßburg, I. 260, Nr. 214.

Kommentar

Das Necr. Merseb. 234 und das Necr. Augiae divitis (MG. Necr. I. 276) geben übereinstimmend den 13. Mai (III. id. mai.) als Todestag eines Alauuighi, bzw. eines Alawih presb. an, doch dürfte es sich hier schwerlich um den Straßburger Bischof gehandelt haben. ‒ Vgl. auch Klewitz, Königtum, Hofkapelle. AUF. 16, 151. ‒ Vgl. zu Alawich Reg. 1323 c. ‒ Zur Frage der Abstammung des neuen Bischofs Werner, der aller Wahrscheinlichkeit nach ein Habsburger und zwar ein Sohn Guntrams des Reichen und Bruder Lanzelins gewesen ist, hat sich eine lebhafte Auseinandersetzung zwischen H. Steinacker, H. Bloch, Parisot und H. Hirsch entsponnen. Vgl. dazu Wentzcke l. c. ‒ Zur Erhebung Werners vgl. DH. II. 38, No 34: tercius Otto ... venerabilem virum Uuerinharium, iuge eius servitium et fidei bonę constantiam attendens, divina dispensante gratia sanctae Argentoratensi aecclesiae ordinavit et praefecit episcopum.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1400d, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1001-02-03_1_0_2_3_0_1206_1400d
(Abgerufen am 25.03.2017).