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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto erteilt dem Kloster Neustadt eine Urkunde.

Überlieferung/Literatur

um 1175, fehlt.

Transsumte und Vidimus von 1279, 1368 und 1537, sowie Abschrift v. J. 1549 im Fürstl. Löwenstein-Wertheim-Rosenberg'schen Archiv zu Wertheim/M.

Leuckfeld, Antiqu. Poeld. (1707) 249; MG. DD. O.III. 783 f., Nr. 354.

Stumpf 1217.

Kommentar

Nach der letzten Untersuchung von E. E. Stengel (Das gefälschte Gründungsprivileg Karls d. Gr. f. d. Kl. Neustadt. MIÖG. 58. Bd., 1950, 1‒30) stammt die Fälschung von demselben Mann, der auch die beiden Neustädter Urkunden Karls d. Gr. (D 252, S. 354 ff.) und Ludwigs d. Fr. (Mühlbacher, Reg. 593) angefertigt hat. Den Kern der Fälschung bildet die Grenzbeschreibung im Spessart (vgl. Stengel w. o. S. 15 ff.); diese Linie hat tatsächlich und zwar schon vor dem 12. Jh. bestanden. Vgl. dazu auch Stein, Gesch. Frankens II. (1886) 254. ‒ Vgl. noch das Neustädter Spurium D 431, Reg. 1472.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. †1473, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1000-04-10_1_0_2_3_0_1365_F1473
(Abgerufen am 27.07.2017).