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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto verläßt mit seiner Schwester Adelheid und Herzog Boleslaw von Polen Quedlinburg und begibt sich vermutlich über Heiligenstadt nach Tribur.

Überlieferung/Literatur

Vgl. Regg. 1351 f; 1352; 1356 a; 1358. ‒ Ann. Quedlinb. SS. 3, 77 ... ac in octava pascae inde profectus, sororem suam Moguntiae, Coloniae, Aquisgrani quam etiam cunctis tunc post Romam urbibus praeferre moliebatur, una secum summa veneratione fraternaque caritate comitante, remunerato Bolizlavone, perducens, aliquantulum temporis, quae coepto itineri congruere videbantur ibi parando, quievit.

Kommentar

Vermutlich hat der Kaiser die Straße über Eschwege‒Hersfeld‒Fulda nach Frankfurt gewählt. Vgl. Rieckenberg, Königsstraße 59 ff. In seiner Begleitung dürften sich Erzkanzler Willigis und Bischof Burchard von Worms befunden haben, der nun in sein Bistum eingeführt wurde. ‒ Boleslaw von Polen, dessen Geleitspflicht vermutlich in Magdeburg geendet hatte, ist zweifellos einer Aufforderung des Kaisers gefolgt und hat sich ihm auf der Fahrt nach Aachen angeschlossen. Vgl. Reg. 1370 d.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1354a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1000-04-00_1_0_2_3_0_1103_1354a
(Abgerufen am 19.10.2017).