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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Absendung einer Legation unter der Führung des Erzbischofs Arnulf von Mailand nach Byzanz, um neuerlich die Werbung Ottos um eine Prinzessin des kaiserlichen Hauses vorzubringen.

Überlieferung/Literatur

Arnulfi gesta aep. Mediol. I. c. 13, SS. 8, 10; Landulfi hist. Mediol. II. c. 13, S. 55.

Kommentar

Die früheren Verhandlungen waren erfolglos verlaufen. Vgl. Regg. 1117 a, 1135 b, 1146 a, 12101 f, 1243 a. ‒ Der späteste Zeitpunkt der Erneuerung der Bewerbung Ottos wäre das Früjahr 1001, allein damals war die politische Lage des Kaisers so schwierig, daß es nicht anzunehmen ist, er habe zu dieser Zeit seine Bewerbung wieder aufgenommen. Viel wahrscheinlicher ist, daß dieser Schritt in einer Zeit politischer Erfolge unternommen wurde. Vgl. dazu Gay, L'Italie méridionale, 395; Schramm, Kaiser, Papst u. Basileus, 472, Anm. 1; Treitinger, Kaiseridee, 200, Anm. 179; Ohnsorge, Zweikaiserproblem, 69.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1394c, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1000-00-00_1_0_2_3_0_1181_1394c
(Abgerufen am 17.10.2017).