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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto schenkt dem Kloster Burtscheid ein Wiesengelände, vermutlich im Moorgebiet Bruel bei Aachen.

Überlieferung/Literatur

DH. II. 392, S. 504 f., Aachen 1018. Heinrich II. gibt dem Adalbertstift bei Aachen Besitzungen in dem Moorgrund Bruel und als Ersatz für eine von Otto III. geschenkte Wiese seinen Grundbesitz in Marlinne und Grandville: ecclesiam ... sancti Adalberti ... in monte contermino sedi nostre Aquensi a nobis fundatam omni libertate donamus eidemque ecclesie omnem possessionem, que est infra murum qui dicitur bruel, ... ; pro restauratione unius prati a predecessore nostro ecclesie Porcetensi dati agrum nostrum in Marlines et Crenual ... donamus.

Kommentar

Es handelt sich hier um das Adalbertstift auf dem Lousberg bei Aachen, dessen Errichtung Otto III. im Oktober 997 unter dem Eindruck der Todesnachricht Adalberts begonnen hatte. Vgl. D 262, Reg. 1246. ‒ Der „Bruel” dürfte zu dem Jagdgehege Aachens gehört haben, das jedoch nicht ummauert war (Huyskens, Aachener Kirchengründungen, 242 ff.), sondern den Moorgrund umfaßte. Vgl. seine Begrenzung in DH. II. 380, S. 484. ‒ Marlines = Marlinne, Prov. Limburg, Arr. Tongern; Crenual = Grandville, Prov. Lüttich, Arr. Waremme. ‒ Vgl. Reg. 1239.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1347, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1000-00-00_1_0_2_3_0_1081_1347
(Abgerufen am 28.03.2017).