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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Weihnachtsfeier.

Überlieferung/Literatur

Vgl. Regg. 1338, 1339.

Kommentar

Der Kaiser dürfte in den letzten Tagen seines Aufenthaltes in Ravenna mit dem Dogen von Venedig im Botenverkehr gestanden sein. An seinem Hoflager ist damals auch Romuald von Camaldoli erschienen, den der Kaiser genötigt hatte, die Leitung des Klosters S. Apollinare in Classe zu übernehmen. Er soll dem Kaiser und Erzbischof Leo den Abtstab vor die Füße geworfen haben und sei zornig von ihnen geschieden, um eine neue Heimstätte im Gebiet von Montecassino zu suchen. Vgl. Vita Remualdi c. 23, SS. 4, 849, dazu Sackur Cluniacenser I, 344; Franke, Romuald v. Camaldoli, 208 f. ‒ Die chronolog. Folge der Ereignisse im Leben Romualds, die Franke aufgestellt hat (S. 63) wird jedoch angezweifelt, da er die Vita s. Bononii auctore Ratperto als Quelle benützt hat, die von G. Schwartz (Guido Grandi, NA. 40, 183‒241) als eine Fälschung erwiesen worden ist. Vgl. dazu Schramm, Renovatio II, 15. ‒ Dagegen A. Falce, Ugo di Tuscia. Exk. II. 203‒236 u. La vita Ratpertiana di S. Bononii ASI. 83 (1926) 299‒307.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1338b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0999-12-00_2_0_2_3_0_1067_1338b
(Abgerufen am 27.03.2017).