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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto erteilt dem Kloster Bobbio eine Urkunde. ‒ Heribertus canc. advicem Petri Cumani; Fälschung aus dem 12. Jh. auf Grundlage eines echten Deperditums Ottos III., dem das Protokoll und Eschatokoll entnommen wurden; M. „Si nostris temporibus facta et precepta.”

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Notarielle Abschrift v. J. 1313 eines Transsumtes v. J. 1172 November 18 des Notars Leo de Turre in zwei Ausfertigungen, eine im Archivio di Stato zu Turin, die Foltz (MG) und Cipolla benützten und eine weitaus bessere in dem Archivio di Stato zu Parma, Diplomatico, sec. X. mazzo II., die von Drei verwertet wurde.

Ughelli, Italia sacra, ed. I. 4 (1642) 1357; MG. DD. O. III. 762 f., Nr. 335; Cipolla-Buzzi, Cod. diplom. del mon. di S. Columbano di Bobbio I. (1918) 363 f., Nr. 106; Drei, Carte degli Arch. Parmensi. Arch. stor. Parm. NS. 24 (1924) 276 ff., Nr. 88.

Böhmer 847; Stumpf 1202.

Kommentar

In den Kontext sind nur wenige Stellen aus dem echten Deperditum übernommen worden. Er stimmt zum größten Teil mit der Urkunde Karlmanns (DD. Karol. I. 292f., Nr. 6) und dem Spurium Ottos I. (D 465, Reg. 543) überein, gehört also zu der geschlossenen Gruppe Bobbieser Fälschungen, die in ziemlich früher Zeit, in der ersten Hälfte im 12. Jh. entstanden sein muß.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. †1456, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0999-11-03_1_0_2_3_0_1348_F1456
(Abgerufen am 28.05.2017).