Regestendatenbank - 176.134 Regesten im Volltext

RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

Sie sehen den Datensatz 986 von insgesamt 1375.

Otto bestätigt dem Kloster S. Michele della Chiusa (bei Susa im Piemont) den Besitz und verleiht ihm das Wahlrecht sowie die Immunität.

Überlieferung/Literatur

Nach DH. III. 14.

Kommentar

Das Diktat von DH. III. 14 geht zum großen Teil auf eine von Her. D verfaßte, nicht erhaltene Urkunde Ottos III. zurück. Gründer des Klosters war Hugo von Monboissier. Die Gründung kann erst nach der Erhebung Gerberts zum Papst (9. April) erfolgt sein, da dieser ebenso wie der Kaiser ein Privileg gewährte, das ebenfalls nicht erhalten ist. Die Tatsache, daß Her. D an der Abfassung des Deperditums Ottos III. beteiligt war, läßt seine Ausstellung in der ersten Hälfte April, in der Her. D besonders eifrig tätig war, vermuten. Vgl. IP. VI/2, 122 Nr. 1; G. Claretta, Stor. diplom. dell'antica abb. de S. Michele (Turin 1870), 16 ff.; F. Savio, Sulle orig. d. abb. di S. Michele (1888); H. Breßlau, Erläuter. z. d. DD. H. II. NA. 22 (1897) 182 ff., über Her. D vgl. 183 Anm. 5. ‒ Vgl. ferner G. Schwartz u. E. Abegg, D. Kl. San Michele della Chiusa u. s. Geschichtsschreibung. Ebd. 45 (1924) 249f. ‒ E. Abegg nimmt an, daß die Gründung zwischen 983‒987 erfolgt sei. Ebd. S. 252 ff.

Nachtrag einreichen
Einreichen
Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1307, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0999-04-09_1_0_2_3_0_986_1307
(Abgerufen am 28.03.2017).