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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Nachdem Papst Gregor V. in Abwesenheit Ottos in dem Streit Farfas mit dem Abt von SS. Cosmae et Damiani um die Zelle S. Mariae am Minione gegen jenes Kloster entschieden hat, wendet sich Abt Hugo von Farfa an den Kaiser und schildert ihm das Vorgehen des Papstes. Der Kaiser verspricht, den Rechtshandel nochmals zu prüfen, doch wird er durch andere Dinge in Anspruch genommen.

Überlieferung/Literatur

D 339, S. 768. ‒ Statim Hugo abbas reversus ad imperatorem cępit iterum proclamare et narravit omnia qualiter ei accidit. Tunc domnus imperator promisit se iterum exinde legem facturum, sed casu accidente dilatatum est.

Kommentar

Vgl. zur Geschichte des Streitfalles Regg. 1302 e, 1327 a, 1329 a, 1333 a, 1336, 1337. ‒ Die Vorsprache Hugos von Farfa kann erst nach der Fahrt des Kaisers zum Monte Gargano erfolgt sein, als er zur Papstwahl und zur Einsetzung Gerberts nach Rom zurückgekehrt war. Darauf bezieht sich wahrscheinlich die Bemerkung „casu accidente dilatatum est”.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1305e, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0999-04-00_3_0_2_3_0_983_1305e
(Abgerufen am 23.01.2017).