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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Der Kaiser bestellt Otto von Lomello zum Pfalzgrafen von Pavia.

Kommentar

Der Kaiser hat die Pfalzgrafschaft in der Lombardei und die Leitung der Grafschaft Pavia, die bisher Graf Bernard, einer der Anhänger Arduins, innegehabt hatte, zusammengelegt und sie einem seiner Freunde, Otto von Lomello, dem Neffen seines italienischen Kanzlers Petrus von Como, übergeben, der auch die Würde eines Protospatharius empfing. Sein Vater war Graf Kunibert, seine Schwester Waldrada, die Äbtissin von S. Maria Theodota in Pavia (vgl. DD. 221, 398; Regg. 1204, 1409). ‒ Vgl. über Otto Reg. 1279 d, DD. 398, 411, Regg. 1409, 1425; Ficker, Forsch. I, 314f. u. Reichsfürstenst. II/1, 270; Cipolla, Mon. Novalic. c. 32, 197 f. Anm. 2; Baudi di Vesme, Conti di Verona. NA. Veneto XI. 299; Bascapè, Conti palatini. Arch. stor. Lomb. 62, (1935) 282 ff., 294f.; Biscaro, I conti di Lomello, ibid. 33 (1906) 360 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1321d, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0999-00-00_2_0_2_3_0_1019_1321d
(Abgerufen am 23.05.2017).