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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Der Missus des Kaisers, Herzog Otto von Kärnten als Markgraf von Verona, hält im Beisein der Bischöfe Otbert von Verona und Johannes von Belluno, sowie des Grafen von Verona Riprand, der Grafen Albert qui et Azeli und Hugo, von 14 Iudices und zahlreichen Beisitzern Gericht über die Klage des Missus und Vogtes des Herzogs Petrus II. Orseolo von Venedig, Mauricius Maurocenus, wegen der Rechte auf Besitzungen im Gebiet von Heracliana (Civitas nova), die von Artwich, einem Vassus des Patriarchen (? oder Bischofs) Johannes den Venetianern streitig gemacht werden. Diese Rechte werden ihnen auf Grund der Bestimmungen in D 165 zugesprochen und für jede Verletzung eine Bannbuße von 2000 Goldmancosen verhängt.

Überlieferung/Literatur

Cod. Trevisaneus im Archivio di Stato zu Venedig, Loc. 49,0 Nr. 29, f. 119 f. Nr. 178; Kohlschütter, Venedig 90 ff. Beil. Nr. 3; Hübner, Gerichtsurkk. 1123.

Kommentar

Jedenfalls hängt diese Gerichtsverhandlung noch mit dem Streit des Dogen mit dem Bischof Johannes von Belluno zusammen. Vgl. D 165, Reg. 1138; ferner Regg. 1164 d, 1165 a. ‒ Albert qui et Azeli war Graf von Ceneda. Vgl. Reg. 1278 a.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1287a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0998-07-18_2_0_2_3_0_933_1287a
(Abgerufen am 14.12.2017).