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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto schenkt der Marienkapelle zu Aachen seinen Hof in Andernach im Gau Mayenfeld in der Grafschaft Bezilins zu seinem und seiner Eltern Seelenheil (quoniam pro remedio anime nostre et nostrorum parentum dedimus ad capellam sancte Marie in Aquisgranensi palatio constructam quandam nostre proprietatis curtem Andernacho dictam in pago Meinefeld ac comitatu Becelini comitis sitam ...). ‒ Hildebaldus canc. vice Willigisi archiep.; von Her. C verfaßt; M. „Omnibus sancte dei ecclesie nostrisque fidelibus”.

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Lib. privil. S. Mariae Aquensis, Ende d. 12. Jh. f 56' früher in d. öff. wiss. Bibl. zu Berlin (ehemals Staatsbibl.), jetzt in d. Westdeutsch. Bibliothek zu Marburg/Lahn (B); Kopialbuch aus der ersten Hälfte d. 13. Jh. f. 25' im Staatsarchiv zu Aachen. Hs. 333 (C).

Quix, CD. Aquens. 1 (1839) 12, Nr. 17 (aus C); MG. DD. O. III. 723, Nr. 298.

Wauters, Table chronol. I S. 437; Stumpf 1162.

Kommentar

Es ist fraglich, ob die Schenkung ausgeführt wurde. Vgl. dazu H. Dannenbauer, Tafelgüter d. röm. Könige. Zs. württemb. LG. XII. (1953) 9. ‒ Mit dem Hof Andernach waren ausgedehnte Besitzungen verbunden. Anfang 987 hatte hier ein Hoftag stattgefunden. Vgl. D 32, Regg. 988 u. 988 a. Jbb. O. III. 78. ‒ Zur Marienkapelle vgl. Regg. 1241, 1242. ‒ Zur Grafschaft Bezilins vgl. Kloss, Grafschaftsgerüst 112. ‒ Mayenfeldgau = w. des Rheins von der Mosel bis über Andernach.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1287, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0998-07-18_1_0_2_3_0_932_1287
(Abgerufen am 24.01.2017).