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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto bestätigt dem Domenicus Candianus, dem Sohn des Vitalis Candianus, wegen seiner treuen Dienste sein gesamtes väterliches und mütterliches Erbgut und seinen erworbenen und noch zu erwerbenden Besitz, wie auch das Gebiet in Istrien, für das er ihm während des Aufenthaltes in Ravenna die Investitur erteilt hat, und schützt ihn durch den hohen Strafsatz von 1000 Pfund Goldes gegen jede Verletzung seiner Rechte (quod nos nostro Dominico Candiano filio Vitalis Candiani ob servitium et iugem fidelitatem ipsius omnem hereditatem vel possessionem paterno et materno iure sibi pertinentem seu quecumque de suo conquisitu habet vel habere potent, nec non et terram de Ystria unde sibi Rauenę dedimus investituram ... confirmamus ...). ‒ Rekognition fehlt; verfaßt von Her. D.; M. „Nostris fidelibus notum sit”.

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Privileggi e documenti Collalciani Nr. 3. Ms. d. 17. Jh. p. 331, im 1. Weltkrieg vernichtet.

MG. DD. O. III. (1893), 718f., Nr. 293.

Böhmer 822; Stumpf 1159; Kos, Gradivo II 527.

Kommentar

Vgl. Reg. 1255 b. ‒ Zur Scheidung des Erbgutes von dem selbst erworbenen Besitz vgl. Kerrl, Reichsgut, 39; Gladiß, 80. ‒ Über die Belehnung mit Gütern in Istrien vgl. Vergottini, Lineamenti stor., 52. ‒ Über Vitalis Candianus († 979) vgl. K. Uhlirz, Jbb. O. II. 193f.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1282, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0998-05-30_1_0_2_3_0_925_1282
(Abgerufen am 20.01.2017).