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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto ermahnt den Abt Alawich von Reichenau, sich der ihm verliehenen Ehren würdig zu erweisen. ‒ Heribertvs canc. vice Petri Cumani episc.; Reichenauer Fälschung freier Erfindung, für das Protokoll wurde DO. III. 279 (Reg. 1264) benützt; SR., M., SI. „Recordare et semper pre oculis habe.”

Überlieferung/Literatur

Urkunde des 12. Jh. in Diplomform im Badisch. Generallandesarchiv zu Karlsruhe, Sign. A 71 (A).

Abschrift des 17. Jh. in dem Kopialbuch, ebd. Nr. 513 f. 199.

(Meichelbeck) Mémoire de Reichenau (1766) doc. 7 (aus A); Brandi, Reichenauer Fälschungen 130 f., Nr. 59.; MG. DD. O. III. 873 f., Nr. 437.

Brandi w. o. Schriftproben, Taf. 10, 15, 17.

Böhmer 812; Stumpf 1143; Vögelin, Jb. f. Schweizer Gesch. XV. 373, Nr. 165.

Kommentar

Die gesamte Urkunde steht auf Rasur, auch wurde wahrscheinlich das Format der ursprünglichen Charta verändert. Der Fälscher hat die Schrift von D 279 nachgeahmt. Vgl. Kehr, Urkk. O. III., 282f.; Sickel in den Vorbemerkungen zu DO. III. 437, S. 873; Scheffer-Boichorst, Dipl. Forsch. (HSt. VIII 1897) 11; Brandi w. o. 43, 57, 70.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. †1476, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0998-04-22_1_0_2_3_0_1368_F1476
(Abgerufen am 30.03.2017).