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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto nimmt mit seinem Vogt Liuzo an einer Gerichtssitzung unter dem Vorsitz seines Missus, des Herzogs Otto von Karaten in Angelegenheit des Bischofs Odelrich von Cremona „in domo ipsius civitate in laubia maiore” teil. Der Widerruf (D 222 vom 3. August 996, Reg. 1205) der am 22. Mai 996 für die Bewohner von Cremona ausgestellten Urkunde (D 198, Reg. 1173) wird als von ihm vollzogen anerkannt. Als Beisitzer werden genannt: Herzog Heinrich von Bayern, die Bischöfe Notger von Lüttich, Wilderod von Straßburg, Petrus von Como, die Kapellane des Kaisers, der Hofmusikus Gribertus (Gerbertus) und „Leo qui Uuannus (Leo-Warinus)”, die Pfalzrichter Autecherius, Adelbertus (1 u. 2), Marcus, Radaldus und Johannes, die Vasallen Bischof Odelrichs, Rogerius de Bariano, Odelricus de Colonie und Albericus de Mauringo.

Überlieferung/Literatur

Vgl. die Notitia D 270, Reg. 1255.

Kommentar

Zu dem Streitfall vgl. Regg. 1179‒1181; Mengozzi, Ricerche sull'attività della scuola di Pavia, 66 f.; M. Uhlirz, Ital. Kirchenpol., 268. ‒ Über den Kapellan Leo-Warinus, den späteren Bischof von Vercelli ebd. 279 u. Anm. 4.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1250b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0998-01-19_1_0_2_3_0_860_1250b
(Abgerufen am 24.01.2017).