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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto schenkt dem Bistum Halberstadt und dessen Bischof Arnulf großen Grundbesitz bei Ilsenburg am Harz zum Zweck einer Klostergründung.

Überlieferung/Literatur

Vgl. die Stiftungsurkunde des Bischofs vom 8. April 1018 (UB. d. Kl. Ilsenburg I. Geschichtsquell. Sachsens VI/1 2 f. Nr. 2): „castrum, quod Hilisinneburch dicitur, cum omnibus circumquoque positis tercio Ottone imperatore tradente deo sanctoque eius primo martyri Stephano acquisivi ...” und DH. II. 46 vom 5. April 1003, Allstedt. Annalium s. Aegidii Brunsvic. excerpta. SS. 30, 9.

Kommentar

Möglicherweise ist die Schenkung nur mündlich erfolgt und daher nicht zur Vollziehung gelangt. Sie wurde erst durch die Verfügung Heinrichs II. (s. o. D 46) rechtsgültig. Otto III. hatte sich im Juli 995 in Ilsenburg aufgehalten, wo nach der Ansicht Breßlaus (Vorbemerkungen zu DH. II. 46) sich eine königliche Burg befunden haben muß.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1297, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0998-00-00_1_0_2_3_0_947_1297
(Abgerufen am 27.03.2017).