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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Nach dem Eintreffen der Nachricht, daß durch den Sieg Stephans von Ungarn über den Karchan Koppány bei Veszprim (Reg. 1235 c) die Gefahr eines Angriffes der Magyaren auf Bayern beseitigt sei, bricht der Kaiser, der noch einige Tage in seinem Entschluß schwankt, zu dem zweiten Romzug auf und begibt sich über Bayern und den Brenner nach Italien.

Überlieferung/Literatur

Vgl. Lettres de Gerbert, Nr. 220, S. 233: Quia enim plurimae Scytharum gentes imperio nostri Caesaris subdere se gestiunt, ... adhuc dubium est quonam vertere expeditos exercitus debeamus.

Kommentar

Ende November muß der Kaiser Aachen verlassen haben, da seine Kanzlei am 13. Dezember in Trient urkundet. Möglicherweise hat er die endgültige Entscheidung erst nach einer Aussprache mit Herzog Heinrich von Bayern getroffen.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1246d, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0997-11-00_4_0_2_3_0_848_1246d
(Abgerufen am 18.12.2017).