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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Der Kaiser kehrt über Leitzkau nach Magdeburg zurück, wo er als Sieger empfangen und gefeiert wird. Hierauf tritt er die Fahrt nach Köln, bzw. Aachen an. In Gandersheim schließt sich seine Schwester Sophie seinem Gefolge an.

Überlieferung/Literatur

Ann. Quedlinb. SS. 3, 73. imperator ... victor ... in Magadeburch, praecipuam Saxoniae urbem, gloriose subintravit. ‒ Thietmar IV c. 29, S. 167: ... victor Parthenopolim rediit.

Kommentar

Magdeburg hatte in diesem Jahr unter den Vorstößen der Slaven und ihren Verwüstungen schwer gelitten (vgl. Vorarbeiten II. 15); es war, wie der Verfasser des Lobgedichtes auf den hl. Adalbert sagt, eine „stacio malefida carinis miseris” geworden. Vermutlich ist damals auch das Kloster Hillersleben nw. von Magdeburg zerstört worden. Thietmar IV c. 52, S. 190 ff.; Annalista Saxo, SS. 6, 644. ‒ Vgl. dazu Schramm, Briefe Ottos III., 100, Anm. 3 und Holtzmann, Thietmar, 192, Anm. 1.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1234b, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0997-08-20_1_0_2_3_0_827_1234b
(Abgerufen am 19.01.2017).