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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto schenkt dem Bistum Lüttich in Anerkennung der treuen Dienste Bischof Notgers den Hof Heerewarden am Waal.

Überlieferung/Literatur

Nach DK. II. 7, Nr. 6; Lüttich 1024, X. 2: Ego Cuonradus ... predecessorum meorum iustam traditionem inviolatam servare volens per antecessoris mei scilicet tercii Ottonis qui hanc concessionem fecit, et orthodoxi Heinrici imperatoris ... commemoratione ... idem bonum, scilicet Heruarde, situm in comitatu Hare super flumen Wal ... ecclesie sancte Marie et sancti Lamberti ... confirmavimus ... Vgl. DO. III. 657 f., Nr. 240, Reg. 1223 und Neuausfertigung Reg. 1306.

Kommentar

Wie aus den Vorbemerkungen Breßlaus hervorgeht, dürften die in dem D Konrads berichteten Tatsachen zutreffend sein, auch wenn der Verdacht einer Fälschung besteht. ‒ Appelt (Reg. Nr. 6) nimmt an, daß DK. II. ein Spurium sei. Vgl. zu den Schenkungen, die einerseits das dazugehörende Gesinde, andererseits den Hof Heerwarden am Waal betrafen, Reg. 1223, 1306. ‒ Dieses Deperditum muß zwischen der ersten, ebenfalls verlorengegangenen Urkunde Ottos III. für Lüttich (Reg. 1223), deren Inhalt die Schenkung des Gesindes von Heerewarden gewesen war, und der Neuausfertigung von D 240, Reg. 1306 aus der Amtszeit Papst Silvesters II. (April 999‒1002, Januar) entstanden sein.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1223I, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0997-04-00_2_0_2_3_0_799_1223I
(Abgerufen am 27.03.2017).