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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto bestätigt dem Kloster Hilwartshausen eine von der Witwe Helmburch unter der Zustimmung ihrer Töchter gemachte Schenkung. ‒ Hildibaldus canc. vice Uuilligisi archiep.; Fälschung des 12. Jh. mit Benützung mehrerer Urkunden; M., SI. D. „In aecclesiis dei a regibus.”

Überlieferung/Literatur

Urkunde in Diplomform im Niedersächs. Staatsarchiv zu Hannover, Calenberg, Orig. KL Hilwartshausen Nr. 8.

Zwei vidimierte Abschriften v. J. 1600, ebd. Cal. Br. Des. 1 b. Friedland Nr. 14, f. 111 und Cal. Br. Des. 1 b. Reinhausen Nr. 32.

Stumpf, Ada inedita (1865‒1881) 36, Nr. 29; MG. DD. O.III. 871 f., Nr. 435.

Stumpf 1103; UB. d. Eichsfeldes 21.

Kommentar

Der Fälscher entnahm mit mehreren Änderungen das Protokoll mit der Datierung aus DO. III. 59 oder 60, ferner benützte er das D Heinrichs III. (S. 205, Nr. 163) und die in der Forsch. z. dtsch. Gesch. XIV. (1874) 26 von Waitz veröffentl. Urkunde. ‒ Vgl. Kehr, Urkk. O. III. 281 f. ‒ Zur Ortsliste vgl. Vachen = Vaake a. d. Weser, s. Uslar oder b. Hofgeismar; Gatheradeshuson =? Güntershausen b. Kassel?; Rikkereshusen = Reckershausen, s.v. Göttingen; Bernereshusen = Berenshausen ö. v. Göttingen; Theddecheshusen =? Dittershausen b. Kassel; Gerwardeshusen = Gerbershausen?, w. v. Heiligenstadt oder Wüst bei Hofgeismar, n. v. Kassel.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. †1466, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0997-02-02_1_0_2_3_0_1358_F1466
(Abgerufen am 29.03.2017).