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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Bischof Adalbert von Prag, der sich auf der Fahrt nach Gnesen befindet, gründet das Kloster Meseritsch zwischen Obra und Warthe, in dem er die meisten seiner Gefährten zurückläßt und einen von ihnen, Aschericus, als Abt einsetzt.

Überlieferung/Literatur

Passio s. Adalberti c. 1. SS. 15, 706: ... in Poloniam regionem cursum direxit, et ad Mestris locum divertens, coenobium ibi construxit monachosque quam plures congregans, Aschericumque abbatem eos ad regendum constituit.

Kommentar

Über die Persönlichkeit des Aschericus (Astrik), der vielleicht aus dem Gebiet des Niederrheins stammte und dem später eine sehr bedeutende Aufgabe in der Christianisierung Ungarns zufiel, vgl. Regg. 1340 c, 1407, 1407 c und Jbb. Ottos III. Exkurs XXIII. Die Weihe des Aschericus zum Erzbischof „ad Schottin”, 566 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1217m, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0997-02-00_4_0_2_3_0_784_1217m
(Abgerufen am 17.01.2017).