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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto erteilt dem der bischöflichen Kirche zu Würzburg untergeordneten Kloster Amorbach die Erlaubnis, in die frühere Unabhängigkeit zurückzukehren. ‒ Hildiboldus canc. vice Willigisi archicanc.; Fälschung in mangelhafter Überlieferung, die vermutlich mit Benützung eines echten Deperditums entstanden ist; „Imperialem magnificentiam tali virtutis officio”.

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Abschrift einer notariellen Kopie v. J. 1368 in dem Kopialbuch C des Klosters Amorbach aus der 2. Hälfte des 15. Jh. f. 10' f. in dem fürstlich Leiningischen Archiv zu Amorbach, FLAA I. C; Abschrift im Staatsarchiv zu Würzburg Stdb. 272 f. 44. (Liber albus a. d. J. 1278).

Gropp, Hist. mon. Amorbacensis (1736) 217 mit 996, anno regni XIII.; MG. DD. O. III. 869, Nr. 433.

Böhmer 787; Stumpf 1101.

Kommentar

Der Eingang, sowie Signumzeile und Rekognition sind kanzleigemäß und lassen die Benützung irgendeines echten D O. III. vermuten; der Inhalt des Kontextes gestattet keinen sicheren Schluß. Beck (Würzburg, Stud. u. Vorarb. zu GP. III. 37) nimmt für D 433 wie für 434 ein echtes Deperditum O. III. als Vorlage an, das im Jahre 996 entstanden sein müßte.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. †1451, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0996-12-18_1_0_2_3_0_1343_F1451
(Abgerufen am 23.07.2017).