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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto erneuert auf Bitte des Erzkanzlers Petrus von Como, der ihm die Urkunden der Kaiser Ludwig und Otto I. vorweist, der Äbtissin Waldrada für das von ihr geleitete Kloster S. Maria Theodota in Pavia diese Verfügungen, die eine Bestätigung des Besitzes, das Wahlrecht, den Königsschutz, die Immunität und andere Rechte betreffen (... Petrus episcopus noster archicancellarius obtutibus nostrae maiestatis obtulit precepta divae memoriae Lodoici Ottonisque imperatorum nostrorum videlicet antecessorum, nostra pietate collata in Uualdradam abbtissam monasterii quod dicitur Deodotae siti infra urbem Ticinensem ...). ‒ Heribertus canc. vice Petri Cumani episc. et archicanc.; in wörtlichem Anschluß an DO. I. 274 verfaßt und in äußerer Nachahmung bis auf das Eschatokoll, das von der Hand des Her. B stammt, geschrieben von einem unbekannten und wenig geübten Ingrossator, der übersehen hat, das Chrismon voranzustellen; MF., SI, D. „Si circa servos et ancillas dei.”

Überlieferung/Literatur

Biblioteca Ambrosiana zu Mailand (A).

CD. Langob. (1873) 1608, Nr. 915; MG. DD. O. III. 633 ff., Nr. 221.

Böhmer 778; Stumpf 1088.

Kommentar

Waldrada war die Schwester des dem Kaiser sehr nahestehenden Pfalzgrafen von Pavia, Otto von Lomello, vgl. Reg. 1321 d, und Nichte des Erzkanzlers Petrus von Como, vgl. D 398, Reg. 1409. ‒ Zu dem Kloster vgl. IP. VI/1, 211 ff.; Lanzani, Concess. immunitarie, Boll. d. soc. pavese X. (1910) 20.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1204, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0996-08-01_1_0_2_3_0_743_1204
(Abgerufen am 28.05.2017).