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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto gestattet zu seinem und seiner Eltern Seelenheil dem Erzbischof Hartwig von Salzburg mit Zustimmung und auf Rat Papst Gregors V., sowie aller anwesenden Bischöfe und Laien der Römer, Franken, Bayern, Sachsen, Elsässer, Schwaben und Lothringer die Errichtung eines täglichen Marktes in Salzburg mit Regensburger Münze. Er weist die Erträgnisse dem Erzbistum Salzburg zu und sichert unter Androhung des Königsbannes den ungestörten Besuch dieses Marktes. ‒ Hildibaldus canc. vice Uuilligisi archiep.; wörtliche Wiederholung von D 197 (Reg. 1172) für Freising von demselben der kaiserlichen Kanzlei nicht angehörenden Notar verfaßt und geschrieben, Monogramm und Schluß des Eschatokolls von HF; MF., SI. 3. „Noverit omnium fidelium nostrorum”.

Überlieferung/Literatur

Staatsarchiv zu Wien.

Salzburger Kammerbücher Ebd. I. 77' Nr. 70/49 und VI. 23 Nr. 28. Hs. Böhm 359, weiß 194/1 u. 6.

Fortgesetzte Widerlegung von Salzburg (1761) Beyl. 6 (aus A); MG. DD. O. III. 619 f., Nr. 208; Salzburger UB. II. 116 f., Nr. 63.

Böhmer 771; Stumpf 1078.

Kommentar

Zum Gegenstand vgl. Reg. 1072; Widmann, Gesch. Salzburgs I, 161 f.

Nachträge (1)

Nachtrag von Dieter Rübsamen, eingereicht am 19.10.2015.

Lit.: H. Dopsch, Das Diplom Kaiser Ottos III. für Salzburg vom 28. Mai 996 aus historischer Sicht, in: Tausend Jahre Salzburger Münzrecht, hg. v. C. Mayrhofer u. G. Rohrer, Salzburg 1996 (= Salzburg Archiv 21), S. 11-34.
K. Ehrenfellner, Kaiser Ottos III. Privileg für Erzbischof Hartwig. Fragen zur Urkunde von 996 aus numismatischer Sicht, in: Tausend Jahre Salzburger Münzrecht, hg. v. C. Mayrhofer u. G. Rohrer, Salzburg 1996 (= Salzburg Archiv 21), S. 55-66.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1183, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0996-05-28_1_0_2_3_0_717_1183
(Abgerufen am 26.09.2017).