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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto erneuert auf Bitte des Abtes Johannes die Bestätigung des Besitzes und der älteren Privilegien für das Kloster Farfa, die diesem sein Vater Kaiser Otto II. gewährt hatte. ‒ Heribertus canc. advicem Petri Cumani episc. et archicanc.; wörtliche Wiederholung von DO. II. 249; M. „Si loca divino cultui muncipata”.

Überlieferung/Literatur

fehlt.

Registrum Farfense aus dem Ende d. 11. Jh. (B) im Cod. Vatic. 8487, f. 183', Nr. 444, Vaticanische Bibl. zu Rom; Abschrift d. 16. Jh. i. Cod. lat. no. 5409, f. 276 in d. Nationalbibl. zu Paris.

Stumpf, Acta inedita (1865‒1881) 341, Nr. 245; Regesto di Farfa 3, 122, Nr. 413; MG. DD. O. III. 612‒614, Nr. 203.

Stumpf 1074.

Kommentar

Kehr (Urkk. O. III. 242 f.) nimmt nicht einheitliche Datierung an; Otto habe sich auf der Fahrt nach Rom in dem Hof S. Gethulii aufgehalten und erst nach seiner Krönung die von dem Abt erbetene Urkunde ausstellen lassen. Doch wäre es immerhin möglich, daß Otto sich von Rom aus am 25. Mai zu einem kurzen Besuch nach Farfa begeben hätte. ‒ Die hohe Geldbuße ‒ 1000 Pfund Goldes, die Otto II. zum Schutze des für die Behauptung Roms wichtigen Klosters verhängt hatte, wurde beibehalten. Vgl. zu der Urkunde Schuster, Farfa, 111 ff.; M. Uhlirz, Ital. Kirchenpol., 251 ff. ‒ Über Farfa, vgl. IP. II, 57 ff.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1178, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0996-05-25_4_0_2_3_0_711_1178
(Abgerufen am 27.03.2017).