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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Tod des Bischofs Dodo von Osnabrück; zu seinem Nachfolger wurde Gunthar, der Kämmerer des Erzbischofs Gisilher von Magdeburg, bestellt, der dem Kaiser nahestand und zu ihm nach Italien zog, dort die Weihe empfing, aber schwer erkrankt nach Deutschland zurückkehrte.

Überlieferung/Literatur

Thietmar IV c. 69, S. 210: Gunterius ... carus imperatori et sepe fideliter serviens, Italiam venit. ‒ Philippi, Osnabrücker UB. I, 93 Reg. 114; Ertmanni chronica. Osnabrücker Geschichtsquell. I, 43.; Diekamp Suppl. Westfäl. UB. 89, Nr. 552.

Kommentar

Gunthar dürfte mit dem Kapellan Ottos III., der am 5. Juli 993 eine Schenkung empfing, identisch sein. Vgl. D 132, Reg. 1100 ‒ Vgl. über ihn Görlitz, Hofkapelle 111; Lähns, Bischofswahlen, 41 f.; Pelster, Kölner Kirchenprov., 78 f.; Tenckhoff, Westfäl. Bischofswahlen, 26f.; Philippi, Die älteste Osnabr. Bischofsreihe, Mitt. Osnabr. LK. (1890) 229, Anm. 6, 230.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1171a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0996-05-14_1_0_2_3_0_700_1171a
(Abgerufen am 25.02.2017).