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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Gerbert verfaßt eine an Bischof Wilderod von Straßburg (vgl. Reg. 1162 b) gerichtete Denkschrift, die er auch seinem ehemaligen Freund und Gönner Notger von Lüttich übermittelt. Er ist entschlossen, sich nach Rom zu begeben und sich der Entscheidung des Papstes wie auch des bevorstehenden Konzils zu unterwerfen.

Überlieferung/Literatur

Lettres de Gerbert (Havet) 203 ff., Nr. 217 und 183, Nr. 193. ‒ Vgl. Vorarbeiten III. 173 ff.

Kommentar

Gerbert hat in der Denkschrift, deren Inhalt zweifellos bestimmt war, zur Kenntnis Ottos III. zu gelangen, in Form eines an Christus gerichteten Gebetes die Bitte ausgesprochen, Wilderod möge vor dem König und den deutschen Kirchenfürsten seine Schuldlosigkeit erweisen. Vgl. S. 229 f. ... bone Jhesu ... tu scis me Germaniam et Belgicam semper honorasse ut dominam, coluisse ut matrem ... et nunc quidem a te dulces affectus quos perdidi reposco, tuumque antistitem Wil. gratiae indebite amissae reconciliatorem fieri oro, meaeque interpretem innocentiae coram praesulibus, coram rege suo, cui favendo tempore regis Hlotharii gladiis hostium addictus sum.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1162g, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0996-00-00_2_0_2_3_0_668_1162g
(Abgerufen am 18.10.2017).