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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto verleiht dem Nonnenkloster Drübeck bei Wernigerode die Immunität sowie das Wahlrecht der Äbtissin und nimmt das Kloster in seinen Schutz.

Überlieferung/Literatur

Auszug in dem Güterverzeichnis des Klosters Drübeck vom Ende des 15. Jh., f. 2' (B) im Landesarchiv Oranienbaum (b. Dessau) Hauptarchiv Wernigerode B, 1 Nr. 81.

Jacobs in Zs. Harzverein, 1 (1868) 3; MG. DD. O. III. 579, Nr. 167.

Stumpf 1039 a.

Kommentar

Der Auszug des Diploms läßt erkennen, daß es auf DO. II. 225 vom 8. September 980 (Reg. 820) zurückgeht und seinerseits als Vorlage für die Nachurkunde DH. II. 82 vom 1. August 1004 gedient hat. Die geringfügigen Abweichungen, die DH. II. 82 gegenüber der Urkunde Ottos II. aufweist, gehen zweifellos auf das Deperditum Ottos III. zurück. ‒ Vgl. über Drübeck Grosse, Wernigerode, Zs. Harzverein, 62, 2 ff.; Reinöhl, Gefälschte Königsurkunden Drübecks, AUF. 9, 123, Anm. 2.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1140, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0995-07-07_1_0_2_3_0_616_1140
(Abgerufen am 29.03.2017).