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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Tod eines Grafen Hermann.

Überlieferung/Literatur

Necrol. Merseb. 237; Ann. necrol. Fuld. SS. 13, 207.

Kommentar

Ebensowenig wie bei dem Bericht Thietmars über den Frankfurter Friedensschluß 985 (vgl. Reg. 969/l), kann man auch hier mit voller Sicherheit entscheiden, um welchen Grafen Hermann es sich gehandelt hat. Keinesfalls war er der Bruder des Bischofs Arnulf von Halberstadt, der erst nach 996 gestorben sein kann. Wahrscheinlich war er einer der Grafen von Werl, Vater oder Sohn der Gräfin Gerberga, der Gründerin des Klosters Ödingen. Mit dem in DD. 148, 184 (Regg. 1118, 1158) genannten Grafen H., der vor Sept. 994 gestorben war, kann er nicht identisch gewesen sein. ‒ Vgl. zu Reg. 969/l noch DD. 254, 363, Regg. 1236, 1370; Brandenburg, Probleme um Gisela, 8f.; Bollnow, Grafen von Werl, 10, 45, 94f.; Kloke, Grafen von Werl, 72 ff.; Bischoff, Chronologie der Kaiserin Gisela. MIÖG. 58, 286 f., 301; Hömberg, Gesch. d. Comitate des Werler Grafenhauses. Westfäl. Zs. f. vaterl. Gesch., 100 (1950). 12 ff., 18 ff., 109. ‒ Vgl. auch Kloß, Grafschaftsgerüst, 68f., 76f.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1141a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0995-07-00_1_0_2_3_0_619_1141a
(Abgerufen am 10.12.2016).