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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto schenkt auf Intervention seiner Großmutter Adelheid dem Kloster Selz außer den in D 159a, Reg. 1129 genannten Orten noch eine dritte Kapelle in Morschweiler westl. von Hagenau (... tres cappellas, unam in Morcenvuillare ...). ‒ Hildibaldus canc. vice Uuilligisi archiep.; von dem Selzer Notar verfaßt und mundiert (vgl. Reg. 1129); M., SI. D. „Omnium fidelium nostrorum pręsentium”.

Überlieferung/Literatur

Badisches Generallandesarchiv zu Karlsruhe, Sign. A 65 (A).

Grandidier in Würdtwein, Nova subsidia 5 (1785) 372, Nr. 143; Breßlau, DD. centum 25, Nr. 17; MG. DD. O. III. 571 f., Nr. 159b.

Sybel-Sickel, Kaiserurkk. i. Abbild. 9, Tafel 9.

Böhmer 743; Stumpf 1030.

Kommentar

Vgl. dazu die Erläuterungen zu Reg. 1029. ‒ Diese Urkunde hat mit DO. II. 209 in der zweiten Hälfte des 12. Jh. als Grundlage für eine Selzer Fälschung gedient, die Besitzrechte des Klosters an dem Heiligen Forst nachweisen sollte. Vgl. Spurium 430. ‒ Reg. 1477. ‒ Dazu Erben, ZGO. NF. 7, 36 f.; Witte, Heiliger Forst, ebd. NF. 12, 204 f. ‒ Zur Datierung vgl. ebenfalls Reg. 1029.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1130, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0994-12-26_2_0_2_3_0_588_1130
(Abgerufen am 26.06.2017).