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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Abt Hatto von Fulda, der sich im Auftrag des Königs nach Rom begeben hat (vgl. Reg. 1118 a) empfängt ein Privileg Papst Johanns XV., der auf Grund der Fernintervention König Ottos und der Kaiserin Adelheid dem Kloster bedeutende Vorrechte und dem Abt das Recht, Dalmatika und Sandalen zu tragen, verleiht.

Überlieferung/Literatur

JL., 3853. ‒ Dronke, Cod. dipl. Fuld., 339 f., Nr. 725: „per interventum domni Ottonis excellentissimi regis nostrique spiritualis filii et futuri dei gratia imperatoris et sanctae romanae aecclesiae defensoris piissimi votumque piissimae aviae suae Adalheidae imperatricis augustae solvendum.”

Kommentar

Der Hinweis auf die bevorstehende Kaiserkrönung Ottos ist wichtig. Vgl. über die Vorrechte Fuldas Lerche, Privilegierung der deutschen Kirche, AUF., 3, 149, 176. ‒ Zur Stellung Fuldas, das unter Otto III. besonders begünstigt wurde, vgl. Goetting, klösterl. Exemtion, AUF., 19, 123; Stengel, Reichsabtei Fulda (1948) 10 ff.; Lübeck, Fuldaer Äbte, 78 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1121a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0994-10-00_1_0_2_3_0_573_1121a
(Abgerufen am 29.03.2017).