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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Schwere Niederlage der drei Brüder Heinrich, Udo und Sigfried von Stade, die auf Befehl des Königs gegen schwedische und dänische Seeräuber, die „Ascomannen”, ausgezogen waren. Diese waren an den Küsten Frieslands sowie an der Elbe und Wesermündung gelandet und in das Land eingedrungen. Die Mannschaften der Grafen von Stade werden vernichtet, sie selbst gefangengenommen, und als einem von ihnen die Flucht gelingt, grausam verstümmelt und erst gegen hohes Lösegeld freigelassen.

Überlieferung/Literatur

Adam von Bremen, Hamburg. Kg. II c. 31 f.; Thietmar IV c. 23‒26; Ann. Quedlinb. SS. 3, 72; Ann. Corbeiens. ib. 5; Ann. Hildesh., S. 26; Ann. Altah. 16.

Kommentar

Ascomannen = Eschenmänner, da ihre Schiffe aus Eschenholz verfertigt waren. Vgl. Reg. 1115 a.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1114a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0994-06-00_1_0_2_3_0_557_1114a
(Abgerufen am 10.12.2016).