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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto bestätigt auf Bitten des Abtes Gerhard, der ihm die Urkunden seiner Vorgänger vorweist, dem Kloster S. Gallen die Immunität, sowie das Inquisitionsrecht und das Recht, den Abt zu wählen. ‒ Hildibaldus canc. Uuilligisi archiep.; in wörtlicher Wiederholung von DO. II. 26 (Reg. 604) von HF verfaßt und geschrieben mit einer Eintragung „monasterii‒augustorum” auf Rasur von unbekannter Hand; MF., SI. 2. „Omnium fidelium nostrorum”.

Überlieferung/Literatur

Stiftsarchiv zu S. Gallen A 1, A 12 (A).

Stumpf, Acta ined. (1865‒1881) 337, Nr. 241; Wartmann, UB. St. Gallen 3, 32, Nr. 818; MG. DD. O. III. 555 f., Nr. 145.

Stumpf 1017; Hidber 1157; Helbok, Regg. Vorarlberg I, 168.

Kommentar

Vgl. dazu Planitz, Frühgesch. d. dtsch. Stadt. ZRG. Germ. Abt. 63, S. 77. ‒ Zu dem Eindringen des aus Italien stammenden Inquisitionsrechtes vgl. Pischek, Vogteigerichtsbarkeit, 28 ff., 32. ‒ Hervorzuheben ist, daß sich der Text der Urkunde, der von einem St. Gallener Schreiber aus dem J. 926 stammt, von Heinrich I. bis Konrad II. ohne größere Änderungen erhalten hat. Vgl. DD H. I., 12; O. I. 25; O. II. 26; O. III. 145; H. II. 76 und D K. II. 24, das aber nicht die Urkunde Heinrichs II., sondern jene Ottos III. als Vorlage benützt hat.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1114, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0994-05-18_1_0_2_3_0_556_1114
(Abgerufen am 25.03.2017).