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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Synode unter dem Vorsitz des Königs Robert von Frankreich und unter der Leitung Erzbischofs Gerbert von Reims, auf der außer den Beschwerden der Mönche von St. Martin gegen den Erzbischof Erkanbald von Tours hauptsächlich über die Stellung des französischen Episkopats in dem Reimser Streit beraten wird. Es wird der Beschluß gefaßt, die Verordnungen des Papstes, wenn sie mit den Satzungen der Kirchenväter nicht übereinstimmen, für null und nichtig zu erklären. Die Wahl Gerberts zum Erzbischof wird, ebenso wie die Absetzung Arnulfs als rechtmäßig bezeichnet und ein Treuebekenntnis der versammelten Bischöfe, die in allen wichtigen Fragen „ein Herz und eines Sinnes” sein sollen, veranlaßt.

Überlieferung/Literatur

Vgl. M. Uhlirz, Jb. O. III. Exkurs X. Der Streit um das Reimser Erzbistum 992‒998, S. 478 ff. ‒ Lowis, Church in France, 107.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1113a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0994-05-00_1_0_2_3_0_555_1113a
(Abgerufen am 25.07.2017).