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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Tod des Bischofs Gerhard von Toul.

Überlieferung/Literatur

Widrici vita Gerardi ep. Tullensis, c. 22. SS. 4, 503; Ann. s. Benigni Divion. SS. 5, 41; Gesta epp. Tullens. c. 34. SS. 8, 641.

Kommentar

Gerhard, ein Freund des Abtes Majolus von Cluny, hatte seit 963 sein Bistum verwaltet und genoß das größte Ansehen. Vgl. über ihn Hauck, Kg. Dtschl. 3 3, 368 f.; Sackur, Cluniacenser, 2, 114 ff. ‒ Während des deutschen Thronstreites stand er auf Seite der Anhänger der Ottonen, an einer aktiven Teilnahme an dem Kampf hinderte ihn sein Alter. Vgl. über sein Zusammentreffen mit Majolus und dem Bischof Adalbert von Prag in Pavia auf dem Weg zum Reichstag von Verona im Frühjahr 983 Reg. 956 m. ‒ Der Nachfolger Gerhards wurde der aus einem vornehmen Geschlecht von Luneville stammende Kleriker Stephan, ein Bruder des Grafen Folkmar vom Bliesgau. Vgl. Gesta epp. Tullens. c. 35 w. o., 642; Witte, Genealog. Untersuch. Jb. lothring. Gesch. V/2 (1893), 83.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1112e, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0994-04-00_2_0_2_3_0_553_1112e
(Abgerufen am 24.07.2017).