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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto schenkt auf Intervention seiner Großmutter Adelheid dem von ihr gegründeten Kloster Selz sieben Hufen in Nierstein im Nahegau in der Grafschaft Emichos (nos ob amorem et interventum dilectae aviae nostrae Adalheidis ... ad monasterium suum Salisa nominatum quod ipsa ... a fundamento primum aedificavit, ex portione nostrae proprietatis dedimus septem mansus in villa Nerstein vocata sitos et in pago Nachgovue nuncupato ac comitatu Emichonis comitis iacentes ...). ‒ Hildibaldus canc. vice Uuilligisi archiep.; von HF verfaßt, der auch die erste Zeile und die beiden Unterschriftszeilen in das Blankett eingetragen hatte, und von HB geschrieben. Die Datierung ist ebenso wie die Zahl „septem” in dem freigelassenen Raum von HG nachgetragen worden; MF., SI. D. „Omnium fidelium nostrorum”.

Überlieferung/Literatur

Badisch. Generallandesarchiv zu Karlsruhe, Sign. A 60 (A).

Schöpflin, Alsatia diplom. 1 (1772) 138, Nr. 173 (aus A); MG. DD. O. III. 548, Nr. 137.

Böhmer 723; Stumpf 1006.

Kommentar

Zur Verkehrsbedeutung Niersteins am Rhein nördl. von Oppenheim vgl. Kraft, Wormsgau, 175 f. ‒ Über Emicho, der oft in den DD. O. III. genannt wird, vgl. Kloß, Grafschaftsgerüst, 85 ff. ‒ Zur Rückkehr nach Frohse vgl. Reg. 1105 a. ‒ Es entsprach der freudigen Stimmung über den errungenen Erfolg und über die glückliche Wiederkehr des Königs, daß sofort die Lieblingsstiftung seiner Großmutter, das Kloster Selz, mit einer Schenkung bedacht wurde.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1106, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0993-08-27_1_0_2_3_0_529_1106
(Abgerufen am 11.12.2017).