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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto schenkt der bischöflichen Kirche in Augsburg einen Hof in Schierstein am Rhein im Königssundergau auf Fürsprache der Kaiserin Adelheid und der Äbtissin Mathilde von Quedlinburg.

Überlieferung/Literatur

Vgl. DH. III. 47 f. Nr. 37, Rottweil 1040, März 2: tale predium, quale tercius Otto noster antecessor ob votum et dilectionem avię suę Adalheidis imperatricis augustę et carę amitę sue Mathildis Quitiliburgensis ecclesię abbatissę in villa Scerdistein nominata in pago Cuningessundra nuncupato ac comitatu Sigifridi comitis sita in proprium eidem ęcclesię (Augustensi) tradidit.

Kommentar

Die zeitliche Einreihung ergibt sich aus den Interventionen und der Anwesenheit des Bischofs Liutolf von Augsburg (vgl. D 135, Reg. 1103), der an dem Slavenfeldzug teilgenommen hat und damals seine Bitte vorgebracht haben mag. Die „villa Scerdistein” sw. von Wiesbaden a. Rhein wird in DO. II. 60 genannt, als das Kloster Hilwartshausen Weingärten in der Umgebung des Ortes empfing. Auch bei der Schenkung Ottos hat es sich zweifellos um ein Weingut gehandelt. Der Name „Sigifrid” in dem DH. III. 37 ist in eine offen gelassene Lücke eingesetzt und dürfte aus der Vorlage, dem Deperditum Ottos III. stammen. Vgl. zu ihm D 134, Reg. 1102. Cuningessundra = Gau Königssundern, zwischen Rhein und Taunus. Vgl. Curs, Dtschl. Gaue 4f.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1104, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0993-00-00_1_0_2_3_0_525_1104
(Abgerufen am 27.03.2017).