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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto schenkt dem Kloster Selz auf Intervention seiner Großmutter Adelheid und auf Rat seiner Getreuen, des Erzbischofs Willigis, sowie der Bischöfe Hildibald von Worms und Notger von Lüttich, seinen Hof Steinweiler im Speyergau in der Grafschaft Wolframs und verleiht ihm dafür die Immunität. ‒ Hildibaldus canc. vice Uuilligisi archiep.; geschrieben in wörtlicher Wiederholung von D 86, (Reg. 1052) nach D 87 a mit Auslassung der irrtümlich aufgenommenen Stelle über den Grafen Manegold von dem an der Ausfertigung der Selzer Urkunden beteiligten Notar der Kaiserin Adelheid; M., SI., D. „Quicquid ad exaltationem ecclesiarum dei.”

Überlieferung/Literatur

Badisches Generallandesarchiv zu Karlsruhe A 55b (A2).

Durch einen Zusatz verunechtete Abschrift aus dem Ende des 12. Jh., ebd. A 55d (B).

Schöpflin, Alsatia diplom. 1 (1772), 135 Nr. 169 (aus A2); MG. DD. O. III. 496‒497, Nr. 87b.

Kommentar

Vgl. dazu außer den in Reg. 1061 angeführten Schriften Ranzi, Königsgut, 155. ‒ Über die Selzer Fälschungen gegen Ende des 12. Jh. zu denen außer der oben erwähnten Abschrift auch D 88 und das Spurium DH. III. 266 gehörten, vgl. Kehr in den Vorbemerkungen dazu S. 553 und Erben, Selz, 32 f.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1053I, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0992-03-11_3_0_2_3_0_426_1053I
(Abgerufen am 28.03.2017).