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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Hoftag in Frankfurt. Kaiserin Adelheid und König Otto erscheinen mit Erzkanzler Willigis und Kanzler Hildibald in Begleitung des Erzbischofs Gisilher von Magdeburg vor den versammelten Fürsten, von denen die Herzöge Heinrich von Bayern und Konrad von Schwaben und dem Elsaß, die Bischöfe Notger von Lüttich und Adalbero von Metz, sowie Abt Gregor von Einsiedeln in den damals ausgestellten Urkunden namentlich genannt werden. Auf diesem den süddeutschen Raum und den Westen erfassenden Hoftag erfolgt wie in Grone die Anerkennung der neuen vormundschaftlichen Regierung und ihrer Führung durch Adelheid.

Überlieferung/Literatur

Vgl. Regg. 1038b, 1046a.

Kommentar

Bei diesen Verhandlungen haben Erzkanzler Willigis und Kanzler Hildibald von Worms ihre maßgebende Stellung bewahrt, sie vielleicht sogar noch erhöht (Kehr, Zur Gesch. O. III. 391 f.; Böhmer, Willigis, 55 u. Anm. 3). ‒ Giesebrecht glaubte, für die folgende Zeit ein starkes Anwachsen der Macht der Reichsaristokratie annehmen zu dürfen (Kaiserzeit 1, 5 659). Vgl. dazu auch Bentzinger, Adelheid, 21; Lintzel, Hoftage, 122.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1047a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0992-01-00_1_0_2_3_0_419_1047a
(Abgerufen am 22.01.2017).