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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Die von Theophanu ausgerüsteten sächsischen Streitkräfte stoßen bei ihrem Vormarsch durch den Gau Selpuli auf die Truppen Boleslaws von Böhmen; einer der deutschen Ritter wird von ihnen gefangengenommen, flüchtet jedoch in der Nacht und meldet Binizo den drohenden Angriff der Böhmen. So erwartet das deutsche Heer kampfbereit Herzog Boleslaw mit seinen Truppen. Er wagt es nicht anzugreifen, verhandelt über den Abschluß eines Friedens und bittet die deutschen Heerführer, mit ihm zu Mieszko zu ziehen und diesen zur Freigabe der besetzten Gebiete an der Oder zu bewegen. Sie gehen auf diesen Vorschlag ein und eine Gesandtschaft, die aus Gisilher, Ekkehard, Esiko und Binizo besteht, zieht mit Boleslaw, während die deutschen Streitkräfte in die Heimat zurückkehren.

Überlieferung/Literatur

Thietmar IV c. 11, 12.; vgl. Reg. 1024 d.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1024c, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0990-07-00_3_0_2_3_0_350_1024c
(Abgerufen am 26.03.2017).