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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Tod Herzog Heinrichs des Jüngeren; sein Herzogtum Kärnten wird gemäß der 985 zu Frankfurt getroffenen Vereinbarungen dem Herzog Heinrich von Bayern übergeben.

Überlieferung/Literatur

Ann. necrol. Fuld. SS. 13, 206; Auct. Ekkeh. Altah. SS. 17, 363; Ann. Altah. 16; Notae necrol. Frising. Necrol. Germ. III, 81, 164; Mon. hist. duc. Carinth. 3, 170; Kos, Gradivo II 492; Reindel, Luitpoldinger, 136.

Kommentar

Otto von Wormsgau, der auch nach seinem Verzicht 985 (Reg. 969 l) den Titel eines Herzogs von Kärnten beibehalten hatte, dürfte erst nach dem Tode Heinrichs des Zänkers 995 (Reg. 1144 e) die Mark Verona, vielleicht auch Karaten erhalten haben. Ein sicheres Zeugnis liegt erst für 1002 vor (vgl. Reg. 1146 c). ‒ Thietmar V c. 24; Adalboldi vita Heinr. II. c. 16, SS. 4, 683; Mon. hist. duc. Carinth. 3, 78, Nr. 196; Wahnschaffe, Herzogtum Kärnten u. s. Marken, 7; Hirsch, Jbb. H. II. 1, 176; 2, 23; Hauptmann, Kram, 376 u. Anm. 6; Pirchegger, Steiermark 1 2, 126 u. Anm. 3; Grafschaften d. Steierm., 180; Jaksch, Kärnten 1, 151; Klebel, Ostgrenze d. Karolinger Reiches. Jb. Landesk. v. N.Öst. NF. 21, 348‒380. ‒ Reindel (w. o.) bezweifelt die Anwesenheit Heinrichs in Frankfurt, da dessen Bestattung in dem Kloster Nieder-Altaich erfolgte.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1017c, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0989-10-00_2_0_2_3_0_301_1017c
(Abgerufen am 30.03.2017).