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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Otto bestätigt auf Intervention des Bischofs Rupert von Speyer die von seinem Großvater und Vater dem Bistum Speyer verliehene Immunität. ‒ Hildibaldus canc. vice Uuilligisi archiep.; die ersten zwei Zeilen mit der Arenga und dem Eschatokoll verfaßt und geschrieben von HF; der Kontext ist nach den Vorurkunden DO. L 379 und DO. II. 94 verfaßt (Stengel, Immunitätspriv., 364f.) und in dem Blankett wahrscheinlich nach dem Muster der letzteren, von WF. mundierten Urkunde von einem Privatschreiber geschrieben worden; MF., SI. 2. „Si peticionibus sacerdotum.”

Überlieferung/Literatur

Badisches General-Landesarchiv zu Karlsruhe, Sign. A 51 (A).

Kopialbuch aus dem 13. Jh. 448 f. 23. Ebd.; Kopialbwh aus dem 18. Jh. 281 f. 33. Ebd.

Lehmann, Chronica der freyen Reichsstadt Speyer I. ed. (1612) 274 (aus A?); MG. DD. O. III. 462 f., Nr. 57.

Böhmer 664; Stumpf 927.

Kommentar

Vgl. zur Bedeutung der Urkunde für die städtische Entwicklung Speyers, Keutgen, Stadtverfassung, 21. ‒ E. F. Otto, Entwicklung d. Kirchenvogtei, 114, 126. ‒ Zur Intervention vgl. K. Uhlirz, Interventionen 121.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1016, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0989-07-30_1_0_2_3_0_289_1016
(Abgerufen am 23.07.2017).