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RI II Sächsisches Haus (919-1024) - RI II,3

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Im Anschluß an die Besitzregelungen im Südosten des Reiches vollzieht sich sowohl die Christianisierung der Bevölkerung als auch die Rodung und Besiedlung der Grenzgebiete. Es erfolgt der Ausbau der „Craina” marcha” (Kraj = Rand, Grenze, Ende), die auch noch den alten römischen Namen „Carniola” führt und dem Herzogtum Karaten unterstellt ist; sie umfaßt das ehemals untersteirische Gebiet und den angrenzenden Teil des späteren Kronlandes Krain.

Kommentar

Der erste Graf dieser Mark war zur Zeit Kaiser Ottos II. Poppo (Papo, vgl. DD. O. II. 47, 66,) sein Nachfolger war Waltilo (vgl. DO. III. 58, Reg. 1017), der noch 1002 und 1004 in den Urkunden Kaiser Heinrichs II. (DD. 32, 67) erscheint. Vgl. Kloß, Grafschaftsgerüst, 167; Dimitz, Gesch. Krains I., 155; Hauptmann, Krain, 371; Wutte, Karawanken, 5f; Trotter, Beitr. z. mittelalt. Gesch. Inneröst. 12 ff. ‒ Wer der in D 58 (Reg. 1017) genannte Grenznachbar des freisingischen Besitzes, Graf Wernhart, war, ist unsicher, wahrscheinlich handelt es sich um den in DO. III. 412 genannten und im Görzer Gebiet begüterten Grafen Weriant. Vgl. Reg. 1426.

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Empfohlene Zitierweise

RI II,3 n. 1017a, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/0989-00-00_1_0_2_3_0_299_1017a
(Abgerufen am 28.07.2017).